Dies kann leider nicht pauschal beantwortet werden, da sich der Preis nach dem persönlichen Aufwand und der Dauer der Reinigung richtet. Sprechen Sie bei Ihrem nächsten Besuch mit uns oder rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne unverbindlich dazu.
Zahnmedizinische Untersuchungen haben ergeben, dass im Allgemeinen ein Zeitintervall von sechs Monaten eine sinnvolle Ergänzung der Zahnpflege darstellt. Je nach Ihrer persönlichen Mundsituation und eventuellen Erkrankungen sind aber auch andere Abstände denkbar. Wir beraten Sie dazu gern unverbindlich in unserer Praxis.
Professionelle Zahnreinigung entfernt ergänzend zur eigenen Reinigung die Beläge, die Sie trotz gründlichster Bemühungen nicht erreicht haben. Es werden alle Beläge auf den Zähnen und in den Zahnzwischenräumen entfernt. Außerdem kann unsere Prophylaxe-Assistentin Ihnen gute Tipps geben, auf welche schwierig zu erreichenden Stellen im Mund sie achten sollten und welches die für Sie besten Hilfsmittel und Putztechniken sind. Gerne färbt sie auch die Beläge an, um Ihnen zu zeigen, welche Regionen eine „Sonderbehandlung“ benötigen.
Grundlage einer guten Mundhygiene ist natürlich die sorgfältige Reinigung der Zähne mit der Zahnbürste, die Sie zweimal am Tag, morgens und abends nach dem Essen durchführen sollten. Zudem empfehlen wir unseren Patienten, mindestens zweimal wöchentlich, besser aber jeden Tag die Zahnzwischenräume mit Zahnseide und Zwischenzahnbüsten zu säubern. Eine Mundspüllosung und bei Bedarf auch ein Zungenreiniger runden die Reinigung ab. Zahnfleischbluten und schlechter Atem ist nach solcher Reinigung nicht anzutreffen.
Nein, der Begriff Parodontose wird fälschlicherweise häufig für die entzündliche Erkrankung Parodontitis benutzt wird.
Bei der Parodontose handelt es sich um eine Erkrankung, bei der sich der Zahnhalteapparat zurückbildet, ohne dass eine Entzündung stattgefunden hat. In manchen Fällen kann zu heftiges Schrubben beim Zähneputzen die Ursache sein. Vorbeugenden Maßnahmen sind bei der echten Parodontose oft nicht möglich, denn diese Erkrankung kann auch genetisch veranlagt sein, eine altersbedingte Ursache haben oder auf Grund von Zähneknirschen auftreten. Mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und speziellen Behandlungen bei uns kann das Fortschreiten der Krankheit eingedämmt werden.
Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates, bei der das gesamte Haltesystem eines Zahnes betroffen ist. Er ist akut gefährdet und kann ausfallen. Einer Parodontitis geht in der Regel eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) voraus, die durch bakterielle Beläge, die auch für Karies verantwortlich sind, verursacht wird. Hiergegen helfen besonders gründliche häusliche Mundhygiene und regelmäßige Untersuchungen bei uns, unterstützt von professioneller Zahnreinigung.
Das Schwierige an der Erkrankung ist, dass Sie von vielen Patienten nicht gleich erkannt wird, und sich dadurch schleichend verschlimmert. Erste Anzeichen sind häufiges Zahnfleischbluten beim Putzen. Ein schlechter Geschmack im Mund und Mundgeruch sind mögliche Symptome, aber kein eindeutiger Nachweis. Die beste Methode festzustellen, ob bei Ihnen eine Parodontitis oder ein erhöhtes Risiko einer Erkrankung vorliegt, sind daher regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei denen besonders das Zahnfleisch untersucht wird.
Bei Rauchern ist diese Erkrankung noch tückischer, weil aufgrund des Rauchens bei diesen Patienten kein Zahnfleischbluten auftritt.
Eigentlich kann jede und jeder seine Zähne bleichen lassen, auch im fortgeschrittenen Alter. Die besten Voraussetzungen bringt man mit, wenn die Frontzähne ungefüllt und nicht überkront sind. Aber auch solche Frontzähne können natürlich gebleicht werden. Sehr empfindliche Zähne sollten vor dem Bleichen mit einem geeigneten Fluoridgelee vorbehandelt werden. Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema.
Wie viel ein Bleaching zu Hause oder bei uns in der Praxis kostet, entscheidet sich individuell von Patient zu Patient. Es ist abhängig davon, ob eine professionelle Reinigung vorausgehen soll und auch davon, ob Sie ein Home-Bleaching (Sie bleichen Ihre Zähne zuhause mit individuell angefertigten Schienen) oder ein Office-Bleaching (Wir bleichen Ihre Zähne in EINER Sitzung in unserer Praxis) wünschen. Sprechen Sie uns einfach unverbindlich an, wir beraten Sie dazu gern.
Sicher haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Ihr Kind einen Kinderzahnarzt braucht.
Wenn sich Ihr Kind bei Ihrem Zahnarzt behandeln läßt, besteht keine Notwendigkeit einen Kinderzahmarzt auzusuchen. Wenn Sie Ihrem Kind den normalen Kontrolltermin vormachen, wird es für Ihr Kind normal sein, sich ab 3 Jahren ebenso wie Sie 2x pro Jahr zu einem Kontrolltermin auf Ihren Schoss zu setzen und seine "Zähne zählen zu lassen". Füllungen sowie wenn nötig Milchzahnkronen oder auch Lückenhalter sind für Ihren Zahnarzt keine Herausforderung sondern gehören für ihn zum Praxisalltag. Was er für Sie in hervorragnder Qualität macht, kann er auch für Ihr Kind.
Durch speziell gschultes Personal kann Ihr Zahnarzt Kinderzahnreinigugen, Zahnputzübungen, Versiegelungen sowie Fluoridierungsmaßnahmen durchführen lassen.
Eine enge Zusammenarbeit mit Kieferorthopäden war für Ihren Zahnarzt schon immer selbstverständlich. Auch während der kieferorthopädischen Behandlung wird der Zahnarzt weiterhin überwachen, Wie es um die Mundhygiene und die Kariesanfälligkeit Ihres Kindes steht, denn das ist kein Schwerpunkt des Kieferorthopäden.
Wenn Ihr Kind von klein anbei Ihrem Zahnarzt in Behandlung ist, wird es keine Übergangsprobleme geben zwischen dem Ende des Zeitalters beim Kinderzahnarzt und dem neuen Vertrauensbeginn zwischen "Erwachsenenzahnarzt" und dem jungen erwachsenen Patienten.
Sie können Ihrem Kind die Chance geben, ein vertrauensvolles Verhältnis zu Ihrem eigenen Zahnarzt aufzubauen, zwar ohne Abenteuerspielplatzatmosphäre, aber mit Zahnarzterleben und dem bewußten Erfahren, dass es um die notwendige und wichtige Kontrolle der kinderzähne geht.
Es gibt bei Ihrem Kind in jedem Kiefer 4 Schneidezähne, 2 Eckzähne und 4 Milchbackenzähne – macht zusammen 20 Milchzähne.
Ja, denn die vorhandenen Bakterien können weitere Milchzähne befallen und sogar die bleibenden Zähne wenn es sich um ein 6 bis 11-jähriges Kind handelt, das ein sogenanntes Wechselgebiß hat, in dem sich Milchzähne und bleibende Zähne befinden.
Sollte Ihr Kind schon einen cariösen Milchzahn gehabt haben oder haben überdenken Sie bitte dringend die Ernährungs- und Mundhygienegewohnheiten Ihres Kindes, damit es bei diesem Einzelfall bleibt. Wir beraten Sie dazu gerne.
Ja, denn die in diesem Loch vorhandenen Bakterien können auch die übrigen Milchzähne befallen und weiter Löcher verursachen. Außerdem sind die Milchzähne wichtige Platzhalter für die bleibenden Zähne. Wenn sie keine Füllung bekommen, kann die Caries das vorhandene Loch noch weiter vergrößern, was neben Zahnschmerzen auch zum Verlust des Milchzahnes führen kann. Ein frühzeitiger Verlust eines oder mehrerer Milchzähne verursacht dann einen Platzmangel im bleibenden Gebiß, der später dann mit einer Zahnspange reguliert werden muß.
Sollte Ihr Kind schon einen cariösen Milchzahn gehabt haben oder haben überdenken Sie bitte dringend die Ernährungs- und Mundhygienegewohnheiten Ihres Kindes, damit es bei diesem Einzelfall bleibt. Wir beraten Sie dazu gerne.
Nach Eingliederung des neuen Zahnersatzes werden Ihnen spezielle Putztechniken gezeigt, mit denen Ihre neuen „Zähne“ perfekt gereinigt werden können. Es gibt hervorragende Hilfsmittel für die häusliche Zahn- und Implantathygiene. Außerdem werden Sie in unserer Praxis von Mundhygiene-Profis betreut.
Für eine pauschale Antwort ist diese Frage zu individuell. Nachdem wir Ihnen 2-3 Versorgungsmöglichkeiten gezeigt haben, können Sie dann selbst entscheiden, ob für Sie eine Standard-, eine Individuallösung oder eine Optimalversorgung in Frage kommt. Selbstverständlich bekommen Sie dann auch einen detaillierten Kostenvoranschlag.
Abhängig vom allgemeinen Gesundheitszustand sollten Sie sich in den ersten 2-5 Tagen etwas schonen. Es kann eine leichte Schwellung auftreten, die aber (mit Kühlkissen) schnell zurückgeht. Schmerzen sind im Normalfall nur am Tag der Operation zu erwarten und können mit verordneten Schmerzmitteln unterdrückt werden.
Ich trage seit längerem eine herausnehmbare Prothese und mein Kieferknochen hat sich schon zurückgebildet. Kann ich dennoch Implantate einsetzen lassen?
In vielen Fällen ist es auch bei schon vorhandenem Knochenabbau möglich, Implantate ohne vorherigen Knochenaufbau zu setzen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten wie zum Beispiel das Einsetzen mehrerer verkürzter Implantate bzw. das Einsetzen spezieller abgewinkelter Implantate. Auch bei sehr starkem Knochenabbau ist es in vielen Fällen möglich, Implantate nach vorherigem Knochenaufbau zu setzen. Welche Möglichkeiten des Knochenaufbaus es gibt, besprechen Sie bitte mit dem behandelnden Operateur.
Immer bessere und exaktere Implantationsmethoden sorgen dafür, dass das Implantat mit absoluter Genauigkeit eingesetzt werden kann. Die Wunde wird also in der Regel schnell wieder abheilen. Geringe Schmerzen sind bis zu 3 Tage nach der Implantation möglich, sind aber mit normalen Schmerzmitteln behandelbar.
Für die normale Implantatversorgung gilt: Die Implantate wachsen im Unterkiefer 2-4 Monate ein, eine Komplettversorgung mit Zahnersatz dauert also gut ein halbes Jahr. Im Oberkiefer warten wir 3-5 Monate je nach Knochenqualität ab. Für Implantatfreilegung und den dazugehörigen Zahnersatz müssen wir noch ca. 8-10 Wochen hinzurechnen, so dass sich der Patient bis zu 8 Monate für seine neuen Zähne gedulden muss.
“Neue Zähne in einer Stunde” (Teeth in an Hour): Durch diese Technik ist es möglich, die Implantate so genau einzusetzen, dass der Zahnersatz schon vorab im zahntechnischen Labor angefertigt werden kann. Der Patient erhält, bei entsprechendem Knochenangebot, das im Vorfeld mittels dreidimensionaler Diagnostik abgeklärt werden muss, direkt im Anschluss an den Eingriff, die endgültigen Zähne. Das bedeutet für den Patienten eine kürzere Behandlungszeit, kein mehrmaliges Anpassen des Aufsatzes und ein funktionstüchtiges und ästhetisches Gebiss in verkürzter Zeit. Es ist sogar eine eingeschränkte Sofortbelastung möglich. Diese computergestützte Implantationsmethode ist jedoch nicht bei jedem Patienten möglich und muss in jedem Fall von einem Spezialisten vorab genau geprüft werden.
Zahnimplantate wurden erstmals vor über 40 Jahren bei überwiegend älteren Patienten eingeführt, um den Halt schlecht sitzender Vollprothesen zu verbessern. Aufgrund verfeinerter Operationstechniken und ausgereifter Materialien liegt die Erfolgsprognose bei durchschnittlich 95% für die ersten 5-10 Jahre Verweildauer. In den meisten Fällen halten sie jedoch viel länger. Man kann behaupten, dass Zahnimplantate so lange funktionieren wie jede andere zahnärztliche Rekonstruktion auch.